Phytinsäure ist ein natürlicher Stoff, der in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide, Hülsenfrüchten und Nüssen vorkommt. Sie bindet Mineralien wie Eisen, Zink und Magnesium und verhindert so, dass der Körper diese wichtigen Nährstoffe vollständig aufnehmen kann – ein sogenannter Antinährstoff.
Dies ist besonders problematisch in Kulturen, die sich stark auf pflanzliche Proteinquellen stützen. Die Phytinsäure reduziert die biologische Verfügbarkeit (BioverfügbarkeitBioverfügbarkeit (oder biologische Verfügbarkeit) beschreibt den Prozentsatz eines Nährstoffs, den der menschliche Körper tatsächlich aufnehmen und nutzen kann – im Unterschied zur theoretischen) dieser Mineralien um bis zu 50 Prozent. Durch FermentationFermentation ist ein biochemischer Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Pilze oder Bakterien organische Stoffe unter Ausschluss oder Begrenztheit von Sauerstoff umwandeln. Das Ergebnis, wie bei der Tempeh-Herstellung, wird Phytinsäure jedoch abgebaut und die Mineralstoffaufnahme deutlich verbessert. Auch Einweichen, Keimen oder Kochen können diesen Effekt teilweise erreichen.
Für persönliche Entwicklung und Leistung ist das Verständnis dieser biologischen Prozesse zentral: Optimale Nährstoffaufnahme trägt direkt zu besserer Konzentration, mehr Energie und langfristiger Gesundheit bei – essentiell für beruflichen Erfolg und mentale Leistungsfähigkeit.


