Maia Sandu ist seit 2020 Präsidentin der Republik Moldawien. Sie gilt als Reformerin und Vertreterin einer pro-europäischen, anti-Korruptions-Agenda. Ihre Wahl 2020 und ihre erfolgreiche Wiederwahlkampagne 2024 markieren einen politischen Wendepunkt in Moldawien.

Sandu kam aus der Privatwirtschaft und Weltbank-Erfahrung ins Amt und setzt auf Transparenz, Korruptionsbekämpfung und westliche Integration – einen anderen Stil als ihre sowjetisch geprägte Vorgänger. 2024 führte sie persönlich die Kampagne für das EU-Referendum an. Obwohl das Votum knapp ausfiel (50,4%), zeigt Sandus Wiederwahlkampf: Eine neue Generation von Führungspersonen in Osteuropa setzt bewusst auf europäische Werte und Reformen statt Oligarchie und Korruption.

Karriererelevanz: Sandu exemplifiziert, wie einzelne Führungspersonen Länder transformieren können. Ihre Agenda schafft Chancen für junge Talente, die Transparenz und Reformen wollen. Für Investoren und Remote Worker signalisiert eine reformorientierte Führung wie Sandus: Das Land bewegt sich in Richtung Verlässlichkeit und rechtsstaatliche Ordnung.