Kohlenstoffspeicherung (engl. Carbon Sequestration) ist der Prozess, bei dem Kohlendioxid (CO₂) aus der Atmosphäre aufgenommen und langfristig in Böden, Pflanzen oder Gesteinen gebunden wird. In der regenerativen Landwirtschaft geschieht dies durch den Aufbau von organischer Bodenmaterie – tote Pflanzenteile und Mikroorganismen speichern Kohlenstoff für Jahre oder Jahrzehnte.
Der Mechanismus: Pflanzen nehmen CO₂ auf, speichern es in Blättern und Wurzeln. Wenn diese absterben und in den Boden gelangen, wird dieser Kohlenstoff dort eingelagert – statt in die Atmosphäre zurückzukehren. Böden sind die größte Kohlenstoffsenke an Land. Ein gesunder Boden mit hohem Humusgehalt bindet deutlich mehr CO₂ als ausgelaugte Böden.
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