Benchmarking ist der Prozess, die eigene Leistung, Praktiken oder Standards mit denen von anderen (Personen, Teams oder Organisationen) zu vergleichen, um Unterschiede zu identifizieren und Verbesserungspotenziale zu erkennen. Das Ziel ist, von den Besten zu lernen und die eigene Position zu optimieren.

Es gibt verschiedene Arten: Beim internen Benchmarking vergleichen Sie sich mit Kollegen in Ihrem Unternehmen. Beim externen Benchmarking vergleichen Sie sich mit Konkurrenten oder Best-Practice-Beispielen in Ihrer Branche. Im Kontext von Gehaltsverhandlungen bedeutet Benchmarking, die Marktstandards für Ihre Position zu recherchieren – durch Gehaltsstudie, Branchenverbände oder Plattformen – um Ihre Forderungen datengestützt zu begründen.

Für Ihre Karriere ist Benchmarking ein machtvolles Werkzeug: Ohne Benchmarking verhandeln Sie blind und verlassen sich auf Intuition. Mit Benchmarking haben Sie konkrete Daten: „Im technischen Projektmanagement verdienen Frauen mit 5 Jahren Erfahrung in Deutschland im Durchschnitt 68.000 Euro.“ Das transformiert Verhandlungen von emotionalen zu rationalen Gesprächen – und führt zu besseren Ergebnissen.