Der Business-to-Business-Handel (B2B) bezeichnet Geschäftstransaktionen zwischen Unternehmen – also zwischen Herstellern, Großhändlern, Einzelhändlern oder Dienstleistern. Im Gegensatz zu B2C (Business-to-Consumer) verkauft man nicht an Endkonsumenten, sondern an andere Unternehmen als Käufer.

Im B2B sind die Kaufentscheidungen oft rationaler und datengestützter als im Konsumentengeschäft. Es geht um größere Bestellmengen, längerfristige Verträge, Qualitätssicherung und Zuverlässigkeit. GRANAR beispielsweise funktioniert als Multi-Channel-Unternehmen: Es kauft hochwertige Bio-Säfte von Elite Naturel und verkauft sie über verschiedene Kanäle – Einzelhandel, Online-Plattformen, eventuell auch an Gastronomie. Diese B2B-Beziehungen zu Lieferanten sind dabei genauso wichtig wie B2C-Kundenbeziehungen.

Für Karrieristen ist B2B-Erfahrung wertvoll: Sie lehrt langfristige Kundenbeziehungen, Vertragsmanagement und komplexere Verkaufszyklen. B2B-Unternehmen bieten oft stabilere Geschäftsmodelle als reine Consumer-Unternehmen, da Großkunden zuverlässiger sind als viele kleine Einzelkäufer.