Ein Digital Hub ist ein geografisches oder institutionelles Zentrum, das Technologie-Unternehmen, Startups und digitale Fachkräfte anzieht und vernetzt. Es kombiniert physische Infrastruktur (moderne Büros, Co-Working-Spaces), finanzielle Anreize (Steuererleichterungen, Investitionen) und ein unterstützendes Ökosystem (Behörden, Universitäten, Mentoren).

Digital Hubs entstehen gezielt durch Regierungspolitik, um Technologie-Talente anzulocken und wirtschaftliche Diversifikation zu fördern. Sie funktionieren als Magnete für internationale Tech-Konzerne und Remote-Worker. Beispiele sind Berlin (Deutschland), Tallinn (Estland) oder aktuell Tiflis (Georgien). Für persönliche Karriereentwicklung sind Digital Hubs hochinteressant: Sie bieten Jobmöglichkeiten, Netzwerk mit innovativen Köpfen, niedrigere Lebenshaltungskosten als etablierte Tech-Zentren und die Chance, am Aufbau einer neuen Tech-Kultur teilzuhaben.

Georgien etwa hat bewusst Digital-Hubs ausgebaut, um von Rohstoff-abhängigkeit zu einer wissensbasierten Wirtschaft zu wechseln – und dadurch Fachkräfte aus ganz Europa anzuziehen.