Die Taliban sind eine islamistisch-fundamentalistische Bewegung, die 1994 in Afghanistan entstand und eine strenge Auslegung des islamischen Rechts (Scharia) durchsetzen will. Der Name bedeutet auf Paschtu „Studenten“ oder „Suchende“ – viele frühe Mitglieder kamen aus religiösen Schulen in Pakistan.
Die Taliban regierten Afghanistan von 1996 bis 2001 und erneut seit 2021. Ihre Herrschaft ist geprägt von massiven Einschränkungen, besonders für Frauen: Verbote von Bildung, Arbeit und öffentlichem Leben. Malala Yousafzai wurde 2012 von Taliban-Kämpfern angeschossen, weil sie sich öffentlich für Mädchenbildung einsetzte.
Das Verständnis solcher Hintergründe ist wichtig, um globale Nachrichten einzuordnen und zu verstehen, warum Bildung und persönliche Freiheit keine Selbstverständlichkeiten sind – sondern Privilegien, die Menschen wie Malala unter Lebensgefahr verteidigen.


